Allgemeine Geschäftsbedingungen

Alle Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die die von weblens bereitgestellten Dienste regeln, sind hier zusammengestellt.

Stand: 27. Oktober 2026

Willkommen bei weblens.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) stellen eine verbindliche Vereinbarung zwischen Ihnen und der weblens GmbH („weblens“, „wir“, „uns“) dar. Bitte lesen Sie diese AGB sorgfältig, da sie die Bedingungen regeln, unter denen Sie unsere Website, Produkte, Dienstleistungen und Anwendungen (zusammen die „Dienste“) nutzen dürfen.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, an diese AGB gebunden zu sein. Wenn Sie diesen Bedingungen nicht zustimmen, dürfen Sie unsere Dienste nicht nutzen.

Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Bedenken zu diesen AGB oder unseren Diensten haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info@weblens.io.

Änderungen der AGB

Wir verbessern und erweitern unsere Dienste kontinuierlich. Daher behalten wir uns das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Über wesentliche Änderungen informieren wir Sie im Voraus – zum Beispiel per E-Mail oder durch einen Hinweis auf unserer Website.

Wenn Sie mit den geänderten AGB nicht einverstanden sind, können Sie die Nutzung unserer Dienste einstellen. Wenn Sie die Dienste nach Inkrafttreten der Änderungen weiterhin nutzen, gelten die aktualisierten AGB als von Ihnen angenommen.

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der weblens GmbH, Birkenstraße 23, 40233 Düsseldorf, HRB 104423 (Amtsgericht Düsseldorf) (nachfolgend „Auftragsverarbeiter“), und Kunden (nachfolgend „Verantwortlicher“), die Unternehmer im Sinne von § 14 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.
Der Abschluss von Verträgen mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsgegenstand

Der Auftragsverarbeiter erbringt für den Verantwortlichen Leistungen zur Bereitstellung einer KI-gestützten Dialog- und Beratungslösung (der „Dienst“) zur Unterstützung von Nutzern einer Website oder Plattform.
Dies umfasst insbesondere:

  • Informationsbeschaffung

  • Produktempfehlungen

  • Entscheidungsunterstützung

  • Kundeninteraktion (Beratung, Navigation, Leadgenerierung)

Der Dienst wird ausschließlich als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereitgestellt. Eine Lieferung physischer Datenträger erfolgt nicht.

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch Annahme eines individuellen Angebots oder durch Ausfüllen und Absenden des Bestellformulars zustande.
Der jeweils gültige Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und die Datenschutzerklärung sind fester Bestandteil des Vertragsverhältnisses.

4. Laufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit und eine etwaige automatische Verlängerung sind im individuellen Angebot oder im Bestellformular festgelegt.
Sofern nicht anders vereinbart, beträgt die Mindestlaufzeit 12 Monate und verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, sofern der Vertrag nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

5. Preisanpassungen

Der Auftragsverarbeiter kann die Preise jederzeit mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen in Textform anpassen.
Erhöht der Auftragsverarbeiter die Preise innerhalb eines Vertragsjahres um mehr als 10 %, kann der Kunde den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung mit Wirkung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preiserhöhung kündigen.
Erfolgt keine Kündigung, gilt der geänderte Preis als angenommen.

6. Nutzungsrechte

Dem Kunden wird für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Dienste eingeräumt.
Die Nutzung ist ausschließlich für eigene geschäftliche Zwecke des Kunden und nur im vertraglich vereinbarten Umfang gestattet.

Insbesondere ist Folgendes untersagt:

  • Die Überlassung der Dienste an Dritte, ob entgeltlich oder unentgeltlich

  • Die Vermietung, das Leasing oder die sonstige kommerzielle Verbreitung der Dienste

  • Das Kopieren, Übersetzen, Bearbeiten oder Verändern der Dienste (soweit nicht gesetzlich gestattet)

  • Das Reverse Engineering, Dekompilieren oder Entschlüsseln der Dienste (soweit nicht gesetzlich gestattet)

  • Die Nutzung der Dienste über die vereinbarte Anzahl an Nutzern, Instanzen oder Domains hinaus

Der Kunde hat den unbefugten Zugriff Dritter auf die Dienste zu verhindern.

7. Service-Level & Verfügbarkeit

Der Auftragsverarbeiter erbringt die Dienste nach allgemein anerkannten Branchenstandards und bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit.
Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit wird jedoch nicht garantiert, sofern dies nicht ausdrücklich in einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung vereinbart ist.

8. Haftungsbeschränkung

Der Auftragsverarbeiter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragsverarbeiter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht („Kardinalpflicht“). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und ausgebliebene Einsparungen ist ausgeschlossen.
In jedem Fall – außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit – ist die Haftung auf die Höhe der vom Kunden in den zwei (2) Monaten vor Eintritt des Schadens gezahlten Entgelte begrenzt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

9. Kündigung aus wichtigem Grund

Der Auftragsverarbeiter kann den Vertrag jederzeit ganz oder teilweise mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen.

Darüber hinaus kann der Auftragsverarbeiter den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, wenn der Kunde:

  • wesentliche Vertragspflichten verletzt,

  • die Dienste rechtswidrig oder vertragswidrig nutzt,

  • Sicherheits-, Compliance- oder Betriebsrisiken verursacht,

  • sich in einer Weise verhält, die eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar macht, oder

  • wenn sonstige Umstände eintreten, die eine Fortsetzung des Vertrags unzumutbar machen.

10. Datenschutz & Datenverarbeitung

Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich unter Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO.
Soweit der Auftragsverarbeiter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, erfolgt dies gemäß dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung, die jederzeit unter der angegebenen URL abrufbar ist.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragsverarbeiters.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Die Parteien werden die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

12. Anbieterwechsel und Datenexport (EU-Datenverordnung)

Gemäß Kapitel VI der Verordnung (EU) 2023/2854 (Datenverordnung) kann der Kunde jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten den Wechsel zu einem anderen Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten oder zu eigener Infrastruktur oder den Export seiner exportierbaren Daten verlangen.

weblens unterstützt den Wechsel während eines Übergangszeitraums von bis zu 30 Tagen und stellt die exportierbaren Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format bereit. Der Vertrag endet, sobald der Wechsel oder Export erfolgreich abgeschlossen ist.

Wechselentgelte werden nur erhoben, soweit Art. 29 der Datenverordnung dies zulässt; ab dem 12. Januar 2027 werden keine Wechselentgelte erhoben.

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